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Slow Business: Flow vs. Ziele

June 19, 2017

Gestern fiel ich nach einem wundervollen Wochenende mit Boot fahren, baden gehen und Baby Katzen streicheln - zwar mit kleinem Sonnenbrand – aber überglücklich ins Bett, als mit siedend heiß einfiel, dass ich die Inspirationmail noch nicht fertig geschrieben habe. Oh je. 

 

Und wie sollte es anders sein, begrüssten mich prompt mir sehr vertraute Anti-Selbstwert-Krieger á la „Du musst, sonst hast du versagt“, „Du bist nicht gut genug“ und Konsorten – ich glaube, ihr wisst wovon ich spreche. Und jetzt? Jetzt passierte etwas Wunderbares. 

 

Ich begrüßte eine Armee kleiner Selbstliebe-Soldaten, die noch etwas wackelig auf den Beinen, aber mit mutiger Botschaft auf der monkey-mind Bildfläche erschienen:  Halt mal Lisa, das haben wir doch durch – wolltest du nicht aus dem Hamsterrad aussteigen? Das zu glauben, macht echt gar keinen Sinn. Du weißt es doch besser. 

Ist denn nicht genau das der Grund, warum du tust, was du tust? Um anderen Menschen in Selbstbestimmung und Freiheit zu verhelfen und weg von destruktiven Mustern und selbstauferlegtem Stress?

 

Und jetzt mal im Ernst: Wie wichtig ist es wirklich, diese eine Sache genau jetzt fertig zu haben oder nicht einfach ein paar Stunden später? Wenn wir das jetzt mal in Perspektive bringen, gut vielleicht fällt die Weltraumperspektive nicht jedem leicht, aber vielleicht die Lebensperspektive oder zumindest die „Mein-Plan-für-mein-Business-Perspektive“. Immer noch so wichtig?

 

Ich tendiere immer noch stark dazu die commitments, die ich mir selber gebe, unglaublich ernst zu nehmen und sie nahezu verbissen umsetzen zu wollen. Bis gestern. Und daher dieser Text.

 

Lasst uns alle doch mal locker lassen und tief einatmen. Ist das ganze hustlen wirklich wichtig für ein gutes Business? Ich weiß es noch nicht. Aber ich weiß, dass wenn ja, das kein gesundes Business sein kann.

 

Als ich gestern an die Inspirationmail dachte, kamen plötzlich Gefühle von Stress, Druck und Angst. Wie absurd, wenn ich doch mit dieser Mail – zu der ich mich ja selber freiwillig entschieden habe – eigentlich Freude, Inspiration und vor allem Tipps für Empowerment und Achtsamkeit im Alltag geben möchte. Wäre also vielleicht eher mittelmäßig achtsam gewesen, total müde und um 1.00 nachts so eine Mail zu formulieren. Und noch viel unachtsamer wäre es gewesen, mich dafür zu verurteilen es nicht zu tun: Ich hätte  besser planen sollen, strukturierter sein sollen usw. Aber Struktur und Wochenende in einem Atemzug zu nennen, ist für mich ehrlich gesagt nahezu unmöglich. Also muss sich etwas verändern. 

 

Ja, Ziele sind gut, klar. Habe ich auch, will ich auch behalten, weil ich unglaublich gute Erfahrungen damit gemacht habe bei Klienten und bei mir. Sie bringen Fokus, sie motivieren. Aber nur so lange sie uns nicht stressen, einengen, unflexibel machen, uns den Takt vorgeben und uns die Selbstbestimmung nehmen. Vor allem lassen sie mich manchmal vergessen, was wirklich wichtig ist: die Sonne genießen, spontan aufs Land fahren mit Freunden, Baden gehen, tanzen und Babykatzen streicheln Beispiel – sich treiben lassen von Möglichkeiten, sich inspirieren lassen vom Leben.

Klar, es wird immernoch Ziele geben, aber ich entscheide mich jeden Morgen bewusst dafür und wäge die Prioritäten ab. Denn, ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bin immernoch dabei, mich kennenzulernen. Daher möchte ich mich jeden Tag fragen: Was brauchst du? 

 

Ich habe gestern nicht nur die Selbstliebe Armee begrüßt, sondern auch festgestellt, dass Ja zu mir und dem was ich bin und brauche zu sagen, noch ganz andere Türen eröffnet. Plötzlich fing ich an zu schreiben und wie aus einem Guss entstand dieser Text und mit ihm der Wunsch ihn zu teilen und andere zu ermutigen. Hallo du wunderbarer Flow, dich hatte ich kurz vermisst. 

 

Fokus und Ziele hin oder her. Heute verspreche ich mir: Ich baue mir ein Business auf, was zu MIR passt, was ich mag, was nicht schneller wächst als ich und was mir meine Flexibilität und meinen Flow nicht nimmt. Slow ist doch sowieso gerade im Trend: Slow Food, Slow Fashion, Slow Sex - also: Herzlich Willkommen, Slow Business!

 

Who's in?

 

Love,

Lisa

 

 

 

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© 2017 Lisa Marie Tammena